Ressourcen Management Agentur (RMA)

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Die RMA beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1998 unmittelbar und ausschließlich mit Forschungs- und Lehraufgaben für die österreichische Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und des Umweltschutzes sowie eines langfristigen umweltverträglichen und ressourcenschonenden Energie- und Materialhaushaltes (Güter- und Stoffhaushaltes). Die RMA bearbeitet folgende Forschungsschwerpunkte:
  • Abfall & Ressourcen
  • Bauen & Wohnen
  • Energie & Klimaschutz
  • Konsum & Ernährung
  • Produkte & Unternehmen
  • Stadt & Region
  • Schulung & Information

 

Standort Wien:
Ressourcen Management Agentur (RMA)
Argentinierstraße 48 / 2. Stock
1040 Wien
T: +43 1 913 22 52
F: +43 1 913 22 52-22
E: officeatrma [dot] at
www.rma.at
 
Standort Villach:
Ressourcen Management Agentur (RMA)
Burgenlandstraße 38
9500 Villach
T: +43 4242 890 27
F: +43 4242 890 27-22
E: officeatrma [dot] at
www.rma.at
 

 

Die Ressourcen Management Agentur (RMA) – im Detail

Die RMA beschäftigt sich unmittelbar und ausschließlich mit Forschungs- und Lehraufgaben für die österreichische Wissenschaft und Wirtschaft und erbringt die damit verbundenen wissenschaftlichen Publikationen und Dokumentationen. Alle von der RMA bearbeiteten Unterlagen sind öffentlich zugänglich (RMA Bibliothek, Homepage der RMA oder bei den Behörden).

Die Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte der RMA umfassen die nachhaltigen Nutzung von Ressourcen, ein regionales und betriebliches Abfall-, Energie- und Ressourcenmanagement sowie Fragen der nachhaltigen Entwicklung.

Spenden
 
Seit 2. Feb. 2006 sind Spenden an die RMA steuerbegünstigt. Demnach können Zuwendungen an die RMA prinzipiell als Betriebsausgabe gemäß §4 Abs. 4 Z5 lit. E EStG 1988 bzw. als Sonderausgaben gemäß §18 Abs 1 Z7 EStG 1988 berücksichtigt werden.
 
Unser Spendenkonto: Konto Nr. 82523045400 bei der Erste Bank,
BLZ 20111; IBAN: AT882011182523045400; BIC: GIBAATWWXXX
 
Innovationscheck
 
Der Innovationsscheck Österreich ist ein Förderungsprogramm für Klein- und Mittelunternehmen in Österreich mit dem Ziel, ihnen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu ermöglichen. Mit dem Innovationsscheck können sich die Unternehmen an Forschungseinrichtungen (Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten) wenden und je nach Bedarf deren Leistungen bis zu einer Höhe von € 5.000,-- mit dem Scheck bezahlen.
 
Der Innovationscheck kann bei der Ressourcen Management Agentur eingelöst werden. Diese Möglichkeit wird nur Forschungseinrichtungen zugesprochen, deren Hauptaufgabe in Grundlagenforschung, industrieller Forschung oder experimenteller Entwicklung besteht und die deren Ergebnisse durch Lehre, Veröffentlichungen und Technologietransfer verbreiten. 
 

Die Tätigkeit der RMA basiert auf zwei Eckpfeilern

science meets practice
 
Die RMA ist ein Verein, der wissenschaftliche Methoden zum Ressourcenmanagement entwickelt und weiterentwickelt, Informationen zum anthropogenen Stoffhaushalt erarbeitet und sammelt und Maßnahmen initiiert, die von der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung in der Praxis umgesetzt werden können.
  
erfassen - bewerten – steuern - Erfolgskontrolle
 
Im Vordergrund der Aktivitäten der RMA steht die Erforschung des anthropogenen Material- und Energiehaushaltes und die Entwicklung und Förderung von Möglichkeiten zu dessen Bewirtschaftung nach den Kriterien „umweltverträglich“ und „ressourcenschonend“.  

 

Die Ziele der RMA

Daten- und Informationssammlung
 
Die RMA erarbeitet Grundlagen um die Prozesse der Anthroposphäre zu erforschen und um die Wechselwirkungen der Stoffflüsse zwischen den einzelnen Prozessen der Anthroposphäre und der Umwelt besser zu verstehen. Als Richtungsweiser dient der RMA dabei immer die Kenntnis über den Stoffhaushalt des Menschen in der Medizin. Unumstritten hat dieses Wissen enorm zur Gesundheitsvorsorge des Menschen beigetragen. Die Hypothese ist, dass die Kenntnis und nachhaltige Gestaltung des Stoffhaushaltes der Anthroposphäre ein wesentlicher Baustein für eine „gesunde Erde“ und damit für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit ist.
 
Ressourcenmanagement
 
Der stark gestiegene Rohstoff- und Energieumsatz unserer Gesellschaft bedingt einerseits Umweltprobleme und andererseits ein Überschreiten der Erneuerungsraten einzelner Rohstoffe. Ein nachhaltiges Ressourcenmanagement optimiert den anthropogenen Materialumsatz und verknüpft ihn mit den natürlichen Ressourcen „Boden“, „Wasser“ und „Luft“. Die RMA erforscht einen Systemansatz, der komplementär zum klassischen Umweltschutz ein umfassendes Ressourcenmanagement liefert. Das Nachsorgeprinzip (end-of-pipe) wird um das Vorsorgeprinzip erweitert. Dadurch gewinnen Themen wie Ressourcensicherheit und Ressourcenabhängigkeit zunehmend an Bedeutung. Die unmittelbare Auswirkung für die Forschungsarbeiten der RMA ist, dass die Erfassung von Rohstoffabhängigkeiten für die anthropogenen Subsysteme (Städte, Regionen) zukünftig einen gewichtigeren Platz einnehmen wird. Methodisch gliedert sich das Ressourcenmanagement in die Phasen Erfassen, Bewerten und Steuern des Güter-, Stoff-, Flächen- und Energiehaushaltes von Produkten, Betrieben oder Regionen.
  
Wissen sammeln
 
Aufbau und Unterhalt eines Netzwerkes - RM-net
Der Aufbau eines thematischen Netzwerkes zum Thema „Ressourcenmanagement“ wird durchgeführt. Teilnehmer an diesem Netzwerk unterstützen die Gestaltung eines umweltverträglichen und ressourcenschonenden Stoff- und Energiehaushaltes. Ziel ist es, dass an diesem Netzwerk alle betroffenen Akteure, wie öffentliche Verwaltung, Unternehmen, NGO´s, Universitäten und Privatpersonen an einer Diskussionsplattform teilnehmen. Dadurch soll Wissen gesichtet und konzentriert dargeboten sowie die Umsetzung dieses Wissens erleichtert werden.
 
Wissen erarbeiten und Umsetzung initiieren
 
Die RMA bearbeitet folgende Forschungsschwerpunkte:
 
  • Ressourcenmanagement, Regionaler Stoffhaushalt (Urban Future, City Mining)
  • Abfall- und Abwasserwirtschaft
  • Produkt- und regionalbezogene Stoff-, Energie- und Ökobilanzen
  • Nachhaltiges Bauen
  • Nachhaltige Ernährung 
Wissen aufbereiten und verteilen
 
Ressourcen Management Kompetenzzentrum
Das durch die Aktivitäten der RMA gesammelte Wissen wird aufbereitet und einem möglichst breiten Publikum verfügbar gemacht. Dieser Wissenstransfer wird durch Internet, Publikationen, Informationsbroschüren, Workshops, Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen und den Aufbau einer Bibliothek und einer Homepage erreicht.

 

Die Organisationsstruktur der RMA

Die Ressourcen Management Agentur - RMA wurde 1998 als außeruniversitäres Kompetenzzentrum in Form eines Vereines konzipiert und hat im Jänner 1999 ihre Tätigkeit aufgenommen (ZVR Zahl 482686233). Die Tätigkeit des Vereines ist nicht parteipolitisch und nicht auf Gewinn gerichtet. Seit 2001 hat die RMA zwei Standorte, einen in Wien und einen zweiten in Villach.
 
Zweck des Vereines ist ausschließlich die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und des Umweltschutzes sowie eines langfristigen umweltverträglichen und ressourcenschonenden Energie- und Materialhaushaltes (Güter- und Stoffhaushaltes).
 
Der Vereinszweck wird durch folgende ideellen Mittel erreicht:
  • Durchführung von Forschungsprojekten, wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen, die Vermittlung der wissenschaftlichen Erkenntnisse an ein interessiertes Publikum, die Herausgabe von Informationsbroschüren, Forschungsberichten und einschlägiger Fachliteratur, und die Einrichtung einer Bibliothek, als untergeordnete Nebenleistung zu den Forschungsprojekten weiters: die wissenschaftliche Beratung, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Workshops, die Meinungsbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Der Verein finanziert seine Tätigkeiten durch Mitgliedsbeiträge, Projekteinnahmen, Erträge aus Veranstaltungen, Erlöse aus dem Verkauf von Druckwerken, öffentliche Förderungen, Sponsoring, Spenden und sonstige private Zuwendungen.
  • Die unmittelbare Erfüllung der begünstigten Zwecke kann auch durch Dritte bewirkt werden. Das Wirken dieser Personen wird dem Wirken des Vereines gleichgestellt, sodass alle Rechte und Pflichten aus den erstellten Werken auf den Verein übergehen.