Natürlich Gut Teller - Wirkungsanalyse

BMNT  -Florian Köfler.JPG
Projekttitel: 
Natürlich Gut Teller - Wirkungsanalyse
Akronym: 
NGT-W
Zeitraum: 
2017 - 2018
Projektdurchführung: 
Ressourcen Management Agentur (RMA)
Unterstützt durch: 
Ökokauf Wien

Ziel ist es, eine Wirkungsanalyse des „natürlich gut Tellers“ vorzunehmen. Dazu werden die in den letzten 7 Jahren durch die Umsetzung des „natürlich gut Tellers“ erzielten Auswirkungen ermittelt. Die Wirkungsanalyse umfasst dabei die Bereiche Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.

Ausgangssituation

Der „natürlich gut Teller“ (NGT) wurde, als wichtiges Leitprojekt der MA 22 – Umweltschutz und von ÖkoKauf Wien, 2010 in Kooperation mit der Umweltberatung entwickelt. Das Ziel des „natürlich gut Tellers“ ist es, jene Speisen zu kennzeichnen, die sich durch Umweltfreundlichkeit und (Bio-)Qualität hervorheben und so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Wiener Gemeinschaftsverpflegung leisten. Der „natürlich gut Teller“ trägt darüber hinaus dazu bei, die UN-Nachhaltigkeitsziele, den Milan Urban Food Policy Pact und die Gesundheitsziele
Österreich in Wien umzusetzen.

Ein „natürlich gut Teller“-Menü MUSS biologische und saisonale Zutaten enthalten und zeichnet sich durch eine reduzierte Menge an Bio-Fleisch sowie Fisch aus nachhaltiger Fischerei aus. Zusätzlich sind zwei von 6 SOLL-Kriterien zu erfüllen: überwiegend pflanzlich, regional, fair, niedrige Verarbeitungsstufe (max. Convenience-Stufe „garfertig), keine Portionsverpackungen und innovativ. Gegenwärtig (2017) werden in 35 Großküchen wöchentlich ca. 16.000 NGT-Portionen ausgegeben.

Ziel und Vorgehensweise

Ziel ist es, eine Wirkungsanalyse des „natürlich gut Tellers“ für den Zeitraum 2011 – 2016 vorzunehmen.

Die Wirkungsanalyse umfasst die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Für die Kriterien werden Basis- und Hintergrundinformationen recherchiert, die notwendig sind um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen durch die Verwendung des „natürlich gut Tellers“ zu quantifizieren und darzustellen.

Ergebnisse

  • Die bestehenden Kriterien sind einfach anwendbar, werden eingehalten und vielfach übererfüllt.
  • Der NGT hat einen bewusstseinsbildenden Effekt, der das Beschaffungsverhalten der Küche grundlegend, über die NGT-Gerichte hinaus beeinflusst.
  • Bei einer Justierung des Kriterienkatalogs ist zu gewährleisten, dass die einfache Anwendbarkeit der Kriterien erhalten bleibt.
  • Eine Beratung in der Anfangsphase soll die korrekte Anwendung des NGT sicherstellen aber anschließend, neben der laufenden Qualitätskontrolle, die langfristige Modifikation des Speiseplans und des Einkaufs in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz unterstützen.
  • Für eine laufende und wiederkehrende Wirkungsanalyse ist es hilfreich, von den teilnehmenden Küchen jährlich die notwendigen Daten einzufordern.