ReGe Strat - Ressourceneffiziente Gemeinde

Bildquelle BMNT - Florian Köfler.JPG
Projekttitel: 
Entwicklung einer Strategie zur Positionierug des Themas "Ressourcen" in den österreichischen Gemeinden und Initiierung einer Umsetzung
Akronym: 
ReGe Strat
Zeitraum: 
2017 - 2019
Projektdurchführung: 
Ressourcen Forum Austria
Ressourcen Management Agentur (RMA)
Österreichischer Gemeindebund
Unterstützt durch: 
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (ehem. BMLFUW)
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums - LE14-20

Das Projekt „Ressourceneffiziente Gemeinde“ zielt auf die praxisbezogene und langfristige Verankerung des Themas „Ressourceneffizienz im Sinne der Kreislaufwirtschaft“ in den österreichischen Gemeinden ab. Ein intensiver Dialog mit den Gemeinden zeigt den Handlungsbedarf und den Fortschritt der Gemeinden im Bereich der Ressourceneffizienz auf und liefert Inputs für eine österreichweit umzusetzende Strategie.

Das Projekt wird vom Ressourcen Forum Austria, dem Österreichischen Gemeindebund und der Ressourcen Management Agentur (RMA) durchgeführt und vom österreichischen Programm für die ländliche Entwicklung 2014-2020 gefördert.

Ausgangssituation

„Die Rohstoffinitiative“ (2008) setzte den Impuls der Kreislaufwirtschaft in der EU. Es folgten der Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa (2011) und der Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft (2015) mit den Grundlagen für eine ressourcenschonende Entwicklung. Österreich reagierte schnell: der Ressourceneffizienz Aktionsplan (REAP), die Initiative RESET2020, der Österreichische Aktionsplan zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung (NaBe) sind die Eckpfeiler des ressourceneffizienten Wirtschaftens im Land. 2016 wurde das Projekt „Ressourceneffiziente Gemeinde“ in Kooperation von Gemeindebund, Ressourcen Forum Austria und BMLFUW initiiert, um den Einstieg der Gemeinden in das Thema Ressourceneffizienz zu erleichtern. Mittels eines eigens entwickelten Online-Tools konnten die heimischen Gemeinden eine erste Selbsteinschätzung und dadurch Bewusstseinsschärfung hinsichtlich ihrer Ressourceneffizienz durchführen. Knapp 10 % der österreichischen Gemeinden nahmen an der Befragung teil. Als besonders hilfreich für mehr Ressourceneffizienz stuften die teilnehmenden Gemeinden Information und Vernetzung ein.

Ziele

Das Ziel ist, die österreichischen Gemeinden beim Übergang zu einem ressourceneffizienten Wirtschaften zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf drei Themenfeldern: Nachhaltige Beschaffung, Gemeindeübergreifende Kooperation und Flächennutzung. Im Projekt sollen mindestens weitere 10 % der österreichischen Gemeinden für mehr Ressourceneffizienz in der Praxis in den drei Themenfeldern motiviert werden.

Vorgehen

Ein intensiver Dialog mit den Gemeinden dient als Wegweiser dafür, wo und wie Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Best-Practice wird in einem Maßnahmenkatalog und einem „Bilderbuch der Möglichkeiten“ gesammelt, wobei neue Einträge laufend aufgenommen werden. Mittels Workshops werden Erfolge aufgezeigt, Vernetzung gefördert und Information ausgetauscht. In ausgewählten Gemeinden werden Pilotaktivitäten initiiert und in ihrer Umsetzung begleitet. Die Erkenntnisse fließen in eine Strategie ein, welche das Thema „Ressourcen“ stärker in den Fokus der Gemeinden österreichweit stellen soll.

Erwartete Ergebnisse 

  • Sensibilisierung und Verankerung des Themas „Ressourceneffizienz“ in österreichischen Gemeinden.
  • Ein Set an Informationsmaterial, welches die Gemeinden zu aktivem Handeln ermutigt.
  • Den Gemeinden die Möglichkeit zur Vernetzung anbieten, um gemeinsam den Umstieg zu mehr Ressourceneffizienz zu meistern.
  • Eine Reihe an Workshops zum Austauschen, Diskutieren und Voneinanderlernen für die Gemeinden.
  • Umsetzung von wegweisenden Pilotprojekten zur gelebten Ressourceneffizienz in ausgewählten Gemeinden.
  • Schaffung und Erprobung einer österreichweiten Strategie, welche den Gemeinden die bestmögliche und wirksamste Unterstützung ermöglicht.

Laufzeit

2017 bis 2019

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Projekt ReGeStrat - 1. Info-Folder - deutsch (Vers. 1.2).pdf250.23 KB