Stadt der Zukunft

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Der Trend der globalen Urbanisierung bringt es mit sich, dass Mitte dieses Jahrhunderts mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben werden. Die Stadt ist der menschliche Lebensraum der Zukunft. Bis 2050 werden voraussichtlich neue Städte für mehr als 2 Milliarden Menschen gebaut, der Großteil davon in Entwicklungs- und Schwellenländern. Städte sind die Zentren menschlicher Aktivität und als solche sowohl die Zentren von Kultur, Innovation und Wirtschaftstätigkeit, als auch die Brennpunkte von globaler Ressourcenkonsumation und sozialen Konflikten. Die weltweite Urbanisierung steht somit in engem Zusammenhang mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Problemen unserer Zeit und wird zunehmend als eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angesehen.

Die RMA hat einen Arbeits- und Forschungsschwerpunkt in diesem aktuellen Themenfeld. Unsere Tätigkeiten umfassen unter anderem das Erstellen von strategischen Grundlagenstudien zur Stadt der Zukunft sowie die Durchführung von Strategieprozessen für stadtbezogene F&E. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erfassung und Beschreibung des anthropogenen urbanen Stoff- und Energiehaushaltes und deren Beurteilung in Hinblick auf die Ressourcen- und Umweltthematik.

Referenzprojekte

Smart Region Villach - Pilotinitiativen I

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Das Projekt Smart Region Villach.…

… der Stadt-Umland Regionalkooperation Villach wird, gemeinsam mit ExpertInnen der RMA – Ressourcen Management Agentur GmbH und Werbeagentur Fussi GMBH, im Rahmen eines von Europäischer Union, Bund und Land unterstützten LEADER-Projektes umgesetzt. Die Gemeinden aus Villach-Umland führen in diesem Projekt den Aufbau einer Smart Region fort, um damit die anstehenden Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung wirkungsvoll bewältigen zu können.

Smart Food Grid Graz - wie Graz und sein Umland die Nahrungsmittelversorgung des 21. Jahrhunderts meistern

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Ziel ist es, die Anforderungen zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln, wie zumindest 30 % der Grazer Lebensmittelnachfrage aus einem Umkreis von 30 km gespeist werden können. Unter Einbindung der relevanten Stakeholder und Akteure wird ein konkreter Fahrplan erstellt, wie der Grazer Ballungsraum mit einem Umkreis von durchschnittlich 30 km bis zum Jahr 2030 zu einem zukunftsweisenden Smart Food Grid, im Rahmen eines entsprechend erweiterten Konzeptes einer Smart Urban Region, wird.

FESZ - Flächeneffizienz als Schlüssel zur Stadt der Zukunft: Das Erfolgsmodell der Wiener Linien im zeitlichen Vergleich mit dem MIV

Wiener Linien, Manfred Helmer

Die Fläche ist eine der wichtigsten nicht erneuerbaren Ressourcen in der Stadt. Der effiziente Umgang mit der Fläche ist daher von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung einer Stadt. Im Projekt FESZ wird die Veränderung des Flächenbedarfs der Wiener Linien (WL) über die letzten 40 Jahre bestimmt und mit demjenigen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Wien verglichen.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Ergebnisse

R-Bau Projektergebnisse

Durch Modellrechnungen lässt sich belegen, dass der Aufwand für Rückbau und Entsorgung von Baurestmassen aufgrund der gestiegenen Material- und Bauteilvielfalt in historischen Gebäuden in der Regel zunimmt. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Kosten, sondern auch auf die Umwelt und den (energetischen) Ressourcenverbrauch. In Zukunft wird es daher erforderlich sein, in Abhängigkeit der Materialzusammensetzung bzw. in Abhängigkeit der verbauten Bauteile, das unter verschiedenen Gesichtspunkten optimale Rückbau- und Entsorgungskonzept zu bestimmen.

UMKAT - Entwicklung eines Urban Mining Katasters

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Das Ziel von „Urban Mining“ ist es, zu verhindern, dass die in der Volkswirtschaft eingesetzte Materialien zu Abfall werden, sondern möglichst lange im Kreislauf gehalten werden können. Zur Visualisierung des Lagers wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtvermessungsamt der Stadt Graz ein GIS-basierter Urban Mining Kataster anhand ausgewählter Materialien in einer Beispielsregion erstellt.