Stadt der Zukunft

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Der Trend der globalen Urbanisierung bringt es mit sich, dass Mitte dieses Jahrhunderts mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben werden. Die Stadt ist der menschliche Lebensraum der Zukunft. Bis 2050 werden voraussichtlich neue Städte für mehr als 2 Milliarden Menschen gebaut, der Großteil davon in Entwicklungs- und Schwellenländern. Städte sind die Zentren menschlicher Aktivität und als solche sowohl die Zentren von Kultur, Innovation und Wirtschaftstätigkeit, als auch die Brennpunkte von globaler Ressourcenkonsumation und sozialen Konflikten. Die weltweite Urbanisierung steht somit in engem Zusammenhang mit den ökologischen, ökonomischen und sozialen Problemen unserer Zeit und wird zunehmend als eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts angesehen.

Die RMA hat einen Arbeits- und Forschungsschwerpunkt in diesem aktuellen Themenfeld. Unsere Tätigkeiten umfassen unter anderem das Erstellen von strategischen Grundlagenstudien zur Stadt der Zukunft sowie die Durchführung von Strategieprozessen für stadtbezogene F&E. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erfassung und Beschreibung des anthropogenen urbanen Stoff- und Energiehaushaltes und deren Beurteilung in Hinblick auf die Ressourcen- und Umweltthematik.

Referenzprojekte

Die CO2-neutrale Baustelle – Ein Beitrag zum Klimaschutz der österreichischen Bauwirtschaft

Ziel ist es, alle entstehenden direkte und indirekte CO2- bzw. THG-Emissionen auf urbanen Baustellen zu identifizieren und notwendige Rahmenbedingungen sowie Technologien für deren Reduzierung, Substituierung, Kompensation oder Adaption aufzuzeigen. Es werden die Mehrwerte wie etwaige Kosten- und Nutzen-Vorteile einer CO2-neutralen Baustellen aufgezeigt. 

EM Städte - Monitoring und Evaluierung von städtischen Energieflüssen

Ziel ist es, Transparenz in die Berechnung von regionalen und städtischen Energieflüssen zu bringen sowie eine Methode und ein Modell zu entwickeln, wie österreichische Städte von diesen Daten profitieren können. Ausgehend von den vorhandenen Daten der Statistik Austria auf Bundes- und Landesebene und Verknüpfung mit regional verfügbaren Daten der Stadt erfolgt eine erste Abschätzung, wie diese Daten der Statistik Austria für die Stadt, zur Darstellung ihrer Energieflüsse nutzbar gemacht werden können. 

Smart Region Villach - Pilotinitiativen I

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Smart Region Villach - Lebensraum mit Zukunft

Den Lebensraum zukunftsfähig gestalten – unter diesem Motto führen 15 Gemeinden aus Villach-Umland den Aufbau einer „Smart Region“ fort, um so eine nachhaltige positive Entwicklung der gesamten Region zu bewirken.

Smart Food Grid Graz - wie Graz und sein Umland die Nahrungsmittelversorgung des 21. Jahrhunderts meistern

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Ziel ist es, die Anforderungen zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln, wie zumindest 30 % der Grazer Lebensmittelnachfrage aus einem Umkreis von 30 km gespeist werden können. Unter Einbindung der relevanten Stakeholder und Akteure wird ein konkreter Fahrplan erstellt, wie der Grazer Ballungsraum mit einem Umkreis von durchschnittlich 30 km bis zum Jahr 2030 zu einem zukunftsweisenden Smart Food Grid, im Rahmen eines entsprechend erweiterten Konzeptes einer Smart Urban Region, wird.

FESZ - Flächeneffizienz als Schlüssel zur Stadt der Zukunft: Das Erfolgsmodell der Wiener Linien im zeitlichen Vergleich mit dem MIV

Wiener Linien, Manfred Helmer

Die Fläche ist eine der wichtigsten nicht erneuerbaren Ressourcen in der Stadt. Der effiziente Umgang mit der Fläche ist daher von zentraler Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung einer Stadt. Im Projekt FESZ wird die Veränderung des Flächenbedarfs der Wiener Linien (WL) über die letzten 40 Jahre bestimmt und mit demjenigen des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Wien verglichen.