Abfall- und Abwasserwirtschaft

Urban Mining im Abfallrecht

Ziel ist es, basierend auf der Kategorisierung und Abschätzung des zukünftig zur Verfügung stehenden Potenzials im anthropogenen Lager die relevantesten Steuerungsmöglichkeiten insbesondere im Abfall-, Umwelt- und Anlagenrecht zu lokalisieren. Es werden Verbesserungsmöglichkeiten und die Schaffung von Erleichterungen beim Vorhaben des „Urban Mining“ insbesondere für massemäßig und ökonomisch relevante Abfälle dargestellt.

ILMA - Analyse, Bewertung und Optimierung der Masseflüsse von Lebensmitteln u. Lebensmittelabfällen in der lebensmittelverarbeiteten Industrie

BMLFUW, Martina Siebenhandl, Weichkäseherstellung

Konsumverhalten und Mangel an Kommunikation in der Versorgungskette sind gemäß FAO die wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Lebensmittelabfällen in den Industrieländern. Das Wegwerfen von Lebensmittelabfällen ist aus ethischen und Ressourcengründen nicht sinnvoll. Das Projekt ILMA leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung, zur Optimierung der Verwertung der während der Lebensmittelverarbeitung anfallenden Lebensmittelabfälle und somit zur Ressourcenschonung.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Ergebnisse

R-Bau Projektergebnisse

Die Simulationen des verwertungsorientierten Rückbaus anhand spezifischer Baustoffe und -teile der Gebäudemodelle haben gezeigt, dass die in unterschiedlichen Bauperioden verwendeten Bauteile einen unterschiedlichen Aufwand für Rückbau und Entsorgung bedeuten. Aus diesem Grund sind Abbruchgebäude nicht als homogene Einheit zu sehen bzw. zu bewerten, sondern als Katalog einer Vielzahl von Bauteilen, die durch laufende Sanierungsmaßnahmen historisch variieren können. Durch Modellrechnungen lässt sich belegen, dass der Aufwand für Rückbau und Entsorgung von Baurestmassen aufgrund der gestiegenen Material- und Bauteilvielfalt in historischen Gebäuden in der Regel zunimmt. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Kosten, sondern auch auf die Umwelt und den (energetischen) Ressourcenverbrauch. In Zukunft wird es daher erforderlich sein, in Abhängigkeit der Materialzusammensetzung bzw. in Abhängigkeit der verbauten Bauteile, das unter verschiedenen Gesichtspunkten optimale Rückbau- und Entsorgungskonzept zu bestimmen.

Workshop: Wiederverwendung im Bauwesen

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Die Wiederverwendung im Bauwesen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung dar. Die Wirtschaftskammer Wien veranstaltete am 14. Oktober 2015 einen Workshop zum Thema "Wiederverwendung im Bauwesen". Chancen, Möglichkeiten und Hemmnisse wurden intensiv diskutiert. Die Ressourcen Management Agentur (RMA) hat an der Organisation und Durchführung des Workshops mitgearbeit. Die Veranstaltung wurde durch einen kurzen Impulsvortrag von Hans Daxbeck gestartet.

ORF-Beitrag über Bauteil-Re-Use: Hans Daxbeck in "Heute konkret" (Montag, 21. Sept., 18:30 h)

Die engagierte Umsetzung von Re-Use beim Gebäudeabbruch im Rahmen der neuen Recycling-Baustoffverordnung wird vom ORF-TV in einem "Heute konkret"-Beitrag behandelt.

Interviewpartner sind u.a.: Matthias Neitsch (RepaNet), Christine Hochholdinger (BMLFUW) und Hans Daxbeck (Ressourcen Management Agentur (RMA)). Der Beitrag wurde am Montag dem  21. Sept. um 18:30 Uhr gesendet und kann auf hier der RaABa-Homepage weiter angesehen werden.

der Standard berichtet über das Projekt UMKAT

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Der Standard berichtet in seiner neuesten Ausgabe im Forschungsstandard am Mittwoch 17.06.2015 in der Printausgabe im Artikel "Die Stadt als Rohstofflager" über Urban Mining und das Projekt UMKAT.  Hier finden Sie den Artikel online!

Projekt UMKAT - Entwicklung eines Urban Mining Katasters

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Das Ziel von „Urban Mining“ ist es, zu verhindern, dass die in der Volkswirtschaft eingesetzte Materialien zu Abfall werden, sondern möglichst lange im Kreislauf gehalten werden können. Zur Visualisierung des Lagers wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtvermessungsamt der Stadt Graz ein GIS-basierter Urban Mining Kataster anhand ausgewählter Materialien in einer Beispielsregion erstellt.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Projektbeschreibung

Abbildung 1. EU- Abfallhierarchie – Grafik © Baustoff Recycling Bayern

Die Ressourcen Management Agentur (RMA) hat gemeinsam mit der Österreichische Energieagentur (AEA) den Zuschlag für das Projekt „R-Bau“ erhalten. Das Akronym „R-Bau“ steht für „Entwicklung einer praxisorientierten replizierbaren Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau“. Das Projekt wurde beim FFG – Call Stadt der Zukunft im Ausschreibungsschwerpunkt Energie- und ressourcenorientierte Stadtplanung eingereicht.

NaNuBau NÖ

Ziel ist es, ausgehend von dem in der Steiermark erarbeiteten Baurestmassen-Leitfaden, für Niederösterreich angepasste Informationsmaterialien zum Thema einer nachhaltigen
Nutzung von Baurestmassen zu erstellen.

ABGESAGT - Abschlussveranstaltung RaABa

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Es tut uns sehr leid, dass die für 12. März 2015 geplante Schlussveranstaltung abgesagt werden musste.