Abfall- und Abwasserwirtschaft

Urban Mining im Abfallrecht

Ziel ist es, basierend auf der Kategorisierung und Abschätzung des zukünftig zur Verfügung stehenden Potenzials im anthropogenen Lager die relevantesten Steuerungsmöglichkeiten insbesondere im Abfall-, Umwelt- und Anlagenrecht zu lokalisieren. Es werden Verbesserungsmöglichkeiten und die Schaffung von Erleichterungen beim Vorhaben des „Urban Mining“ insbesondere für massemäßig und ökonomisch relevante Abfälle dargestellt.

InBa - Integration des Themas "Abfallvermeidung" in die Aus- und Weiterbildung von Personen im Baugewerbe

Projekt InBa - Lehrmaterialien für Lehrlinge, HTL, Werk- und Baumeister

Ausgangssituation

Mit 17% des jährlichen Abfallaufkommens Österreichs stellen die Bau- und Abbruchabfälle nach dem Aushubmaterial die mengenmäßig zweitwichtigste Abfallkategorie dar. Diese verzeichnet aufgrund vermehrter Bautätigkeit einen starken Anstieg (um 38%) seit dem Jahr 2011. Es steigen jedoch nicht nur die Abfallmengen, sondern auch die Diversität der Baustoffe nimmt zu. Daraus ergeben sich in der Abfallwirtschaft sowohl quantitative als auch qualitative Herausforderungen. Um erfolgreiche und langfristig wirksame Maßnahmen für eine Abfallvermeidung im Baubereich zu setzten, ist es notwendig die Grundlagen bereits in der Ausbildung von abfallwirtschaftlich relevanten Entscheidungsträgern zu verankern.

Nathalia Kisliakova, DI

Kisliakova Nathalia

Kontakt:

Telefon: +43 (1) 913 22 52.24
E-Mail: nathalia [dot] kisliakovaatrma [dot] at

Fachliche Schwerpunkte:

  • Abfall & Ressourcen
  • Bauen & Wohnen
  • Konsum & Ernährung
  • Schulung & Information
  • Internationale Kooperation
  • Sprachsupport (Englisch, Russisch)

Nadine Müller BSc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Kontakt:

Telefon: +43 (01) 913 22 52.29
E-Mail: nadine [dot] muelleratrma [dot] at

Fachliche Schwerpunkte:

  • Umwelt- und Ressourcenmanagement
  • Abfallmanagement
  • Bodenkunde und Bodenmanagement
  • Nachhaltige Ernährung

 

Alexandra Weintraud, BSc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Kontakt:

Telefon: +43 (1) 913 22 52.27
E-Mail: alexandra [dot] weintraudatrma [dot] at

Fachliche Schwerpunkte:

  • Abfallwirtschaft
  • Umwelt und Ressourcenmanagement
  • Erneuerbare Energien
  • Nachhaltigkeit

Alpen Littering - Vermeidung von Littering in den alpinen Regionen Österreichs

Alpen Littering - Bergsteiger (c) ÖAV, Projekt Alpen Littering

Das Projekt Alpen Littering untersucht in fünf österreichischen alpinen Pilotregionen welche Abfälle wo in der Natur achtlos weggeworfen (= gelittert) werden. Durch Einbeziehen der lokalen Betroffenen, ExpertInnen und NaturnutzerInnen werden die Problembereiche eingegrenzt, angepasste Maßnahmen entwickelt und deren Umsetzung initiiert.

Die Projektergebnisse stehen zum Dowonload bereit!

ILMA - Analyse, Bewertung und Optimierung der Masseflüsse von Lebensmitteln u. Lebensmittelabfällen in der lebensmittelverarbeiteten Industrie

BMLFUW, Martina Siebenhandl, Weichkäseherstellung

Konsumverhalten und Mangel an Kommunikation in der Versorgungskette sind gemäß FAO die wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Lebensmittelabfällen in den Industrieländern. Das Wegwerfen von Lebensmittelabfällen ist aus ethischen und Ressourcengründen nicht sinnvoll. Das Projekt ILMA leistet einen Beitrag zur Abfallvermeidung, zur Optimierung der Verwertung der während der Lebensmittelverarbeitung anfallenden Lebensmittelabfälle und somit zur Ressourcenschonung.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Ergebnisse

R-Bau Projektergebnisse

Die Simulationen des verwertungsorientierten Rückbaus anhand spezifischer Baustoffe und -teile der Gebäudemodelle haben gezeigt, dass die in unterschiedlichen Bauperioden verwendeten Bauteile einen unterschiedlichen Aufwand für Rückbau und Entsorgung bedeuten. Aus diesem Grund sind Abbruchgebäude nicht als homogene Einheit zu sehen bzw. zu bewerten, sondern als Katalog einer Vielzahl von Bauteilen, die durch laufende Sanierungsmaßnahmen historisch variieren können. Durch Modellrechnungen lässt sich belegen, dass der Aufwand für Rückbau und Entsorgung von Baurestmassen aufgrund der gestiegenen Material- und Bauteilvielfalt in historischen Gebäuden in der Regel zunimmt. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Kosten, sondern auch auf die Umwelt und den (energetischen) Ressourcenverbrauch. In Zukunft wird es daher erforderlich sein, in Abhängigkeit der Materialzusammensetzung bzw. in Abhängigkeit der verbauten Bauteile, das unter verschiedenen Gesichtspunkten optimale Rückbau- und Entsorgungskonzept zu bestimmen.

Workshop: Wiederverwendung im Bauwesen

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Die Wiederverwendung im Bauwesen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung dar. Die Wirtschaftskammer Wien veranstaltete am 14. Oktober 2015 einen Workshop zum Thema "Wiederverwendung im Bauwesen". Chancen, Möglichkeiten und Hemmnisse wurden intensiv diskutiert. Die Ressourcen Management Agentur (RMA) hat an der Organisation und Durchführung des Workshops mitgearbeit. Die Veranstaltung wurde durch einen kurzen Impulsvortrag von Hans Daxbeck gestartet.

ORF-Beitrag über Bauteil-Re-Use: Hans Daxbeck in "Heute konkret" (Montag, 21. Sept., 18:30 h)

Die engagierte Umsetzung von Re-Use beim Gebäudeabbruch im Rahmen der neuen Recycling-Baustoffverordnung wird vom ORF-TV in einem "Heute konkret"-Beitrag behandelt.

Interviewpartner sind u.a.: Matthias Neitsch (RepaNet), Christine Hochholdinger (BMLFUW) und Hans Daxbeck (Ressourcen Management Agentur (RMA)). Der Beitrag wurde am Montag dem  21. Sept. um 18:30 Uhr gesendet und kann auf hier der RaABa-Homepage weiter angesehen werden.