Haus der Zukunft

nasa – Leitfaden nachhaltig Sanieren

Bericht_NASA

Ziel ist es, die Förderung der Akzeptanz, die fachliche und organisatorische Unterstützung und die Schaffung einer umsetzungsorientierten Basis für nachhaltige Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben im Hochbau; in allgemein verständlicher, übersichtlicher und anwendungsorientierter Form.

Nachaltigkeitsprofil für Holzwolle-Leichtbauplatten in der Altbausanierung

Projekt - HeraID

Ziel ist es, ein Nachhaltigkeitsprofil der Heraklith BM - Platte anhand einer Indikatoren- und Kriterienliste zu erstellen. Die verwendeten Indikatoren und Kriterien werden für die Bewertung der Dämmplatte angewendet. Ein technisch wissenschaftliches Ziel ist die Entwicklung des Indikators „Regionaleffizienz“. Dieser in Standardökobilanzen noch nicht berücksichtigte Indikator soll die Umweltwirkungen und die Bedeutung des Produkts im regionalen Kontext abbilden.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Ergebnisse

R-Bau Projektergebnisse

Die Simulationen des verwertungsorientierten Rückbaus anhand spezifischer Baustoffe und -teile der Gebäudemodelle haben gezeigt, dass die in unterschiedlichen Bauperioden verwendeten Bauteile einen unterschiedlichen Aufwand für Rückbau und Entsorgung bedeuten. Aus diesem Grund sind Abbruchgebäude nicht als homogene Einheit zu sehen bzw. zu bewerten, sondern als Katalog einer Vielzahl von Bauteilen, die durch laufende Sanierungsmaßnahmen historisch variieren können. Durch Modellrechnungen lässt sich belegen, dass der Aufwand für Rückbau und Entsorgung von Baurestmassen aufgrund der gestiegenen Material- und Bauteilvielfalt in historischen Gebäuden in der Regel zunimmt. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Kosten, sondern auch auf die Umwelt und den (energetischen) Ressourcenverbrauch. In Zukunft wird es daher erforderlich sein, in Abhängigkeit der Materialzusammensetzung bzw. in Abhängigkeit der verbauten Bauteile, das unter verschiedenen Gesichtspunkten optimale Rückbau- und Entsorgungskonzept zu bestimmen.

R-Bau - Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau - Projektbeschreibung

Abbildung 1. EU- Abfallhierarchie – Grafik © Baustoff Recycling Bayern

Die Ressourcen Management Agentur (RMA) hat gemeinsam mit der Österreichische Energieagentur (AEA) den Zuschlag für das Projekt „R-Bau“ erhalten. Das Akronym „R-Bau“ steht für „Entwicklung einer praxisorientierten replizierbaren Rückbaustrategie zur Forcierung des verwertungsorientierten Rückbaus im Wohnbau“. Das Projekt wurde beim FFG – Call Stadt der Zukunft im Ausschreibungsschwerpunkt Energie- und ressourcenorientierte Stadtplanung eingereicht.

ALC NÖ – After Life Communication NÖ

Ziel ist es, gemeinsam mit dem Amt der NÖ Landesregierung, der Wirtschaftskammer NÖ und dem Bau.Energie.Umwelt ClusterNÖ eine Informationsveranstaltung zum Thema „Ressourceneffizienz im Bauwesen“ bzw. zum richtigen Umgang mit Baurestmassen zu planen und durchzuführen.

NAVERKÄR – Kriterien nachhaltiges Bauen

Ziel ist es, einen auf international anerkannten Leitlinien zum nachhaltigen Bauen beruhenden Kriterienkatalog "nachhaltiges Bauen" für den Umbau des Verwaltungsgebäudes der Kärntner Landesregierung zu erstellen. Diese Liste deckte bewusst nicht alle möglichen Kriterien aus der Literatur ab, da eine vollständige Berücksichtigung aller bekannten Kriterien den Rahmen der Möglichkeiten des Projektes gesprengt hätte.

Nachhaltigkeitskoordination Lakeside Science Park (LSP)

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Ziel ist es, im Zuge der Errichtung des Lakeside Sience & Technology Parks folgende Checklisten für die Berücksichtigung neuer Forschungserkenntnisse zu erstellen: Nachhaltigkeit und Ökoeffizienz in (i) Planung und Konzeption, (ii) Ökologische Baustelle und (iii) Ökoeffiziente Reinigung und Bewirtschaftung. Des Weiteren gilt es den Projektstand zu erheben und Optimierungsvorschläge hinsichtlich Nachhaltigkeit zu erarbeiten.

nako VGK – Verwaltungsgebäude Kärnten– Nachhaltigkeitskoordination

Ziel ist es, die Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit im Planungs- und Bauprozess zu initiieren. Diese sind beispielsweise hohe soziale und ökologische Qualität bei günstigen Betriebs- und Entsorgungskosten, Wohlbefinden am Arbeitsplatz, erhöhter Wiederverkaufswert des Gebäudes, geringere Sanierungskosten und erhöhter Umweltschutz, allen voran der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, die Regionaleffizienz und die Energieoptimierung. Es wurde eine Checklist erstellt, welche die Möglichkeiten aufzeigt, diese nachhaltigen Aspekte im Bauablauf zu integrieren, ohne allerdings die Umsetzung dieser Punkte zu behandeln. Als weitere Entscheidungsgrundlage für das Planungsteam wurden wesentliche Konstruktionen bewertet und Vorschläge aus Forschung- und Entwicklungsarbeiten der einschlägigen Fachliteratur abgeleitet die zur nachhaltigen Verbesserung der untersuchten Bauteile führen.

NaBau Fibel – Informationsbroschüre. "Nachhaltiges Bauen"

NaBau Fibel.JPG

Ziel ist es, mit Hilfe dieser Informationsbroschüre eine Strategie umzusetzen, die das Planen, Bauen und Nutzen von Gebäuden und Liegenschaften auf Nachhaltigkeit ausrichtet. Konkrete Zielsetzungen sind die Verbreitung aktueller Forschungsergebnisse u.a. Bewusstseinsbildung auf dem Gebiet Nachhaltig Bauen, Motivation der Akteure und Bauherren sowie die Qualitätssteigerung von Bauwerken.

Gender Bau – Genderorientiertes Bauen unter Aspekten der Nachhaltigkeit

Ziel ist es, die Geschichte und Entwicklung vom Gender Mainstream zu behandeln und einen Schritt in das Bauwesen zu setzen. Das Thema „Gender“ ist im Bauwesen noch nahezu unerforscht. Es sollen Forschungsgrundlagen erarbeitet und eine Basis für zukünftige Forschungsarbeiten von Gendermainstreaming im Bauwesen gelegt werden.