In der folgenden Liste sind alle Projekte der RMA mit ihrem Titel und dem Ziel enthalten. Als Alternative finden Sie hier die tabellarische Darstellung.

 

ReKuK - Berufliche Weiterbildung für KöchInnen und KüchenleiterInnen von Großküchen im nachhaltigen Lebensmittel- und Küchenmanagement

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Im Projekt ReKuK wird für KüchenleiterInnen und KöchInnen von Großküchen eine Schulung zu den Themen Abfallvermeidung, Energieeffizienz, Lebensmittelverwendung, nachhaltige Speiseplanung, Marketing und Kommunikation entwickelt. Es werden Unterlagen (Skript, Folienset, Handbuch, Folder) entworfen und getestet.

Eco.District.Heat - Potenziale und Restriktionen leitungsgebundener Wärmeversorgung in Stadtquartieren

EDH Projektlogo

Ziel des Projektes Eco.District.Heat ist es, eine strategische Entscheidungshilfe für österreichische Städte zu entwickeln, mit der das Themengebiet leitungsgebundene Wärme- (und Kälte-) Versorgung in städtischen Energiekonzepten in Abstimmung mit energieraumplanerischen Fragestellungen aus ganzheitlicher Perspektive bearbeitet werden kann.

GV100 - Quantifizierung der Bedeutung der privat geführten Gemeinschaftsverpflegung in der Stadt Wien

Ziel des Projekts ist es, den Beitrag der privaten Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung an der gesamten Gemeinschaftsverpflegung in der Stadt Wien zu ermitteln. Dazu wird einerseits eine Abschätzung anhand von Literaturdaten unternommen, und andererseits eine direkte Erfassung bei den Betreibern, Trägern und den Einrichtungen. Die Ergebnisse umfassen eine Abschätzung der Gesamtverpflegungsmengen und eine Aufteilung zwischen den privaten und den öffentlichen Einrichtungen.

Kreisläufe schließen – Verwertung durch Rückfuhr, Transfer oder Nutzung von organischen Nebenprodukten am landwirtschaftlichen Betrieb

Ziel ist, das Schließen von betrieblichen Stoffkreisläufen und die Verbesserung der Nährstoff- und Humuseffizienz. Schwerpunkte des Projekts sollen Entwicklung und Testung von praktischen Maßnahmen sein, mit denen Reststoffe aus der Landwirtschaft genutzt werden und damit regionale Nährstoffkreisläufe geschlossen werden. Beispiele dafür sind. 

ReKuK Umsetzung - Weiterbildung in nachhaltiger Verpflegung und nachhaltigem Küchenmanagement für KöchInnen und KüchenleiterInnen von Großküchen

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Von 2016 – 2018 wurde im Rahmen des EU-Finanzierungsprogramms für Bildung „Erasmus+“ der „Fortbildungskurs für KöchInnen und KüchenleiterInnen zur ressourceneffizienten Großküche der (öffentlichen) Gemeinschaftsverpflegung („ReKuK“)" in Österreich, Deutschland, Tschechien und Italien konzipiert, und die Basislehrmittel erstellt.

SPI3- Sustainable Protein: Integrierte Insekten Innovationen (AP2)

Die Sicherstellung einer nachhaltigen Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung gilt als eine der zentralsten Herausforderungen für die Zukunft. Hierbei ist gerade die Versorgung mit hochwertigem Protein ein entscheidendes Thema. Ein Ansatz diese Versorgung ökonomisch, ökologisch und sozial verträglich sicherzustellen, sind Insekten als hochwertige Eiweißquelle. Forschungsbedarf besteht folglich sowohl hinsichtlich der Bewertung regionaler Rohstoffströme für die Insektenzucht als auch der chemischen und mikrobiologischen Risiken. 

Stein 1 – Steinpapier versus Pulp Papier – eine ökologische Alternative?

Das Material Steinpapier ist Ausgangsmaterial für die Herstellung einer Vielzahl von unterschiedlichen Produkten für verschiedenste Einsatzbereiche, die über reine Printprodukte hinaus gehen. So werden diverse Verpackungen, Wellpappe, Teile von Einrichtungen bis hin zu Schuhen aus der Mischung aus HDPE und Kalkstein gefertigt. Aufgrund dieser vielfältigen Einsatzgebiete ist eine allgemeingültige Aussage über die Umweltverträglichkeit von Steinpapier schwer möglich, da Fertigung, Transporte, Verwendung, Recycling und Art der Entsorgung die Ergebnisse wesentlich beeinflussen können.

Natürlich Gut Teller - Wirkungsanalyse

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Ziel ist es, eine Wirkungsanalyse des „natürlich gut Tellers“ vorzunehmen. Dazu werden die in den letzten 7 Jahren durch die Umsetzung des „natürlich gut Tellers“ erzielten Auswirkungen ermittelt. Die Wirkungsanalyse umfasst dabei die Bereiche Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.

Smart Food Grid Graz - wie Graz und sein Umland die Nahrungsmittelversorgung des 21. Jahrhunderts meistern

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Ziel ist es, die Anforderungen zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln, wie zumindest 30 % der Grazer Lebensmittelnachfrage aus einem Umkreis von 30 km gespeist werden können. Unter Einbindung der relevanten Stakeholder und Akteure wird ein konkreter Fahrplan erstellt, wie der Grazer Ballungsraum mit einem Umkreis von durchschnittlich 30 km bis zum Jahr 2030 zu einem zukunftsweisenden Smart Food Grid, im Rahmen eines entsprechend erweiterten Konzeptes einer Smart Urban Region, wird.

InBa - Integration von "Abfallvermeidung" in die Aus- und Weiterbildung im Baugewerbe

Projekt InBa - Lehrmaterialien für Lehrlinge, HTL, Werk- und Baumeister

Mit 17% des jährlichen Abfallaufkommens Österreichs stellen die Bau- und Abbruchabfälle nach dem Aushubmaterial die mengenmäßig zweitwichtigste Abfallkategorie dar. Diese verzeichnet aufgrund vermehrter Bautätigkeit einen starken Anstieg (um 38%) seit dem Jahr 2011 und auch die Diversität der Baustoffe nimmt zu. Daraus ergeben sich sowohl quantitative als auch qualitative Herausforderungen. Um erfolgreiche und langfristig wirksame Maßnahmen für eine Abfallvermeidung im Baubereich zu setzten, ist es notwendig die Grundlagen bereits in der Ausbildung von abfallwirtschaftlich relevanten Entscheidungsträgern zu verankern.